Letzte Aktualisierung: Januar 2009

Honduras  

Mitteilung für Passagiere, die die USA  als Transit nutzen : siehe weiter unten !!!

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige

Deutsche Touristen und Geschäftsreisende mit gültigem Reisepass, der mindestens 6 Monate über den beabsichtigten Aufenthaltszeitraum gültig sein muß, erhalten in der Regel bei Einreise an den Flughäfen und Grenzen gebührenfrei eine Aufenthaltserlaubnis von 90 Tagen. Diese Regelung wird von den Passbeamten – teils aus Unkenntnis – nicht immer befolgt, und es werden dann nur 30 Tage bewilligt sowie gelegentlich eine "Gebühr" von bis zu 10,- US-Dollar erhoben. Dies ist streng untersagt. Zahlungen sollten von Reisenden strikt abgelehnt werden.


Einzelne Grenzübergänge verlangen eine Ausreisegebühr, die sehr unterschiedlich festgesetzt wird. Eine zentrale Gebührenregelung gibt es nicht. Bei der Ausreise ist eine Flugplatzbenutzungsgebühr von z.Z.31 US-Dollar und einer Sicherheitsgebühr von 2,- US-Dollar zu entrichten

 

Gesundheit und Impfungen 

 

Vorsichtsmaßnahmen empfohlen

Impfschein erforderlich

Gelbfieber

Nein

Nein  ( siehe 1 )

Cholera

Nein

Nein  ( siehe 2 )

Typhus & Polio

Nein  ( siehe 3 )

-

Malaria

Ja  ( siehe 4 )

-

Tetanus

 Ja , auffrischen

-

Impfvorschriften können sich kurzfristig ändern. Bitte holen Sie im Zweifelsfall rechtzeitig ärztlichen Rat ein.



[1]: Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird nicht verlangt, eventuell auffrischen.

[2]: Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion ist sehr unwahrscheinlich.  Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen.

[3]: Typhus kommt vor, Poliomyelitis nicht.

[4]: Malariaschutz ganzjährig erforderlich. Mittleres Malariarisiko besteht in ländlichen Gebieten unterhalb 1500 m in den Departements Atlantida, Choluteca, Colón, El Paraiso, Gracias a Dios, Valle und Yoro, geringes bzw. kein Risiko besteht in den übrigen Landesteilen sowie in Städten. Die weniger gefährliche Malariaart Plasmodium vivax herrscht vor. Die gefährlichere Form Plasmodium falciparum kommt hauptsächlich an der Atlantikküste einschließlich der Islas de la Bahia vor.

[5]: In allen größeren Ortschaften wird keimfreies Trinkwasser – wie in Europa – in Plastikflaschen verkauft. Viele Hotels und Restaurants haben diese Plastikflaschen auch im Verkaufsangebot. Leitungswasser sollte vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Dosenmilch und Milchpulver nur mit keimfreiem Wasser anrühren. In ländlichen Gegenden ist Milch nicht immer pasteurisiert, man sollte Milchprodukte aus ungekochter Milch vermeiden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen  Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden.
Hepatitis A und B treten auf.
Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt vor.
Tollwut kommt vor. Bei Bißwunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
HIV/Aids ist weitverbreitet und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.

Gesundheitsvorsorge: In Tegucigalpa, San Pedro Sula und in La Ceiba  gibt es gut ausgerüstete Krankenhäuser mit in den USA ausgebildeten Ärzten.  Hier können auch ernsthafte Krankheiten und Verletzungen behandelt werden. Im allgemeinen aber entspricht das Gesundheitswesen nicht unseren Vorstellungen. Moskitonetze sind für die Küstengebiete dort angebracht, wo keine Klimaanlage vorhanden ist.

Der Abschluß einer Reisekrankenversicherung wird empfohlen. 

Mitteilung für Passagiere, die die USA  als Transit nutzen :

Neue Einreisebestimmungen für die USA ab 12. Januar 2009 

Elektronisches Reisegenehmigungssystem (ESTA)

Ab 12. Januar 2009, müssen alle Reisenden, die im Besitz des Passes eines dem"Visa Waiver Program" (VWP) angeschlossenen Landes sind, online eine elektronische Reisegenehmigung (ESTA) beantragen, bevor sie die Reise in die USA antreten, auch wenn sie sich nur auf der Durchreise in ein Drittland befinden.

  • Passagiere mit gültigem Visum für die USA müssen kein ESTA beantragen.
  • Für Kinder und Kleinkinder ist ebenfalls eine ESTA-Genehmigung erforderlich.
  • Reisende müssen den Antrag online auf der ESTA Website stellen.
  • Die U.S. Regierung empfiehlt dringend die Genehmigung mindestens 72 Stunden vor Reisebeginn einzuholen.
  • Das System teilt dem Antragsteller mit, ob eine Einreise in die USA genehmigt wurde, nicht genehmigt wurde oder die Berechtigung noch ausstehend ist.
  • Reisende müssen weiterhin das grüne Einreiseformular I-94 ausfüllen, das am Check-In oder an Bord am Tag der Reise zur Verfügung gestellt wird. Dieses muss bei der Ankunft am Zoll vorgezeigt werden.
  • Sofern die Genehmigung nicht widerrufen wird, ist sie für zwei Jahre bzw. bis zum Ablauf des Passes gültig.
  • Für weitere detaillierte Informationen besuchen Sie die Website der U.S. Regierung https://esta.cbp.dhs.gov


Neuer maschinenlesbarer Reisepass nötig, um via USA  nach Honduras zu reisen  ( siehe Infos weiter unten ! )  

 

BITTE LESEN SIE DIE FOLGENDE INFORMATION AUFMERKSAM DURCH:

Gemäß der Regierung der Vereinigten Staaten müssen Reisende, die die USA als Transit nutzen, einen maschinenlesbaren Reisepass (*) mit sich führen. Minderjährige, die in dem Reisepass ihrer Eltern eingetragen sind und Bürger eines der "Visa Waiver Programm- Länder" sind, können mit diesem Reisepass nicht mehr in die USA reisen. Sie brauchen ihren eigenen maschinenlesbaren Ausweis (MRP).

Länder, in denen das Programm zur Visumbefreiung gilt:
Deutschland Andorra * Australien Österreich Belgien *
Brunei * Dänemark Slowenien * Spanien Finnland
Frankreich Irland Island Italien Japan
Liechtenstein * Luxemburg * Monaco Norwegen Neuseeland
Holland Portugal Großbritannien San Marino Singapur
Schweden Schweiz      


* die Bürger dieser Länder müssen zur Zeit einen maschinenlesbaren Pass (MRP) vorweisen, um mit dem "Programm zur Visabefreiung" zu reisen. Diejenigen, die nicht im Besitz eines solchen neuen Reisepasses sind, sind verpflichtet ein maschinenlesbares Visum bei der Einreise in die USA vorzulegen.

Maschinenlesbare Reisepässe
Seit dem 26. Juni 2005 muss ein bordeaux-farbener maschinenlesbarer Reisepass (Europapass) vorgelegt werden. Familien, die unter dem Visa-Waiver-Programm in die USA einreisen, benötigen für jede einzelne Person, einschließlich Babys und Kleinkinder, einen eigenen Pass.

Biometrische Reisepässe
Am Visa-Waiver-Programm (VWP) teilnehmende Länder müssen bis zum 26. Oktober 2005 in der Lage sein, Pässe mit digitalen Fotos auszustellen. Vor dem 26. Oktober 2005 von VWP-Ländern ausgestellte gültige Pässe, die kein digitales Foto enthalten, werden von Reisenden im Rahmen des Visa-Waiver-Programms weiterhin akzeptiert, vorausgesetzt, es handelt sich um maschinenlesbare Pässe.

Was ist ein maschinenlesbarer Reisepass (MRP)?
Für deutsche Staatsangehörige ist entweder der bordeaux-farbene Europapass, ein vorläufiger maschinenlesbarer Reisepass oder ein maschinenlesbarer Kinderausweis zulässig. Vorläufige grüne Reisepässe sowie hellgrüne Kinderausweise und Einträge in den Reisepässen der Eltern werden für visafreies Reisen in die USA nicht mehr akzeptiert.

Für die übrigen Staatsbürger anderer Nationalitäten wird ein Reisepass oder ein Visum verlangt.

Um besondere Aufmerksamkeit bitten wir Transit-Passagiere auf folgenden Strecken:

  1. Zentralamerika: Cancún, Guatemala, San Pedro de Sula, San Salvador, Managua, San José de Costa Rica und Panamá, mit Transit in Miami.

Alle Fluggesellschaften sind gezwungen die Ausweispapiere aller Passagiere zu prüfen und gegebenfalls diejenigen Passagiere abzulehnen, die nicht die neuen Bedingungen erfüllen. 

Bei Fragen oder Zweifel über die benötigten Ausweispapiere um aus oder in die USA zu reisen, können Sie die Botschaft der USA in ihrem Land befragen.

Weitere Informationen zu Visa- Bestimmungen erhalten Sie auf der Webseite der amerikanischen Botschaft in www.us-botschaft.de